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Berlin

Weil der Berliner ein Kiezbewohner ist, fehlt ihm mitunter der Überblick über seine Stadt. Wer aber dieser Tage Berlin durchstreift, Pankow besucht und Moabit und Mitte und die City West, wer die Puzzleteile zusammenfügt – der bemerkt, dass Berlin gerade in eine neue Phase eintritt. In den...

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Die besten Wohnlagen in Berlin

Berlin

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Beitrag
"Die Bänschstrasse ist eine der schönsten Straßen in Friedrichshain, dazu ruhig und mit allem was zum täglichen Leben nötig ist in unmittelbarer Entfernung!"
Bewertung

Gebäudezustand und Straßenbild:


Top

Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


Mehrere Haltestellen mit sehr guter Anbindung im Quartier

Versorgungsnähe / Laden, Bäcker oder Schule im Umkreis:


Zwei bis drei Geschäfte und Schulen im 1-km-Umkreis

Soziales Umfeld (Leerstand, Kriminalität):


Gut

Grünflächen in der näheren Umgebung:


Viel Grün

Lärm:


Leise

Geruchsemissionen:


Eigentlich nie

erstellt am 26.07.2015

Beitrag
"Die Neubauwohnanlage der Großen Seestraße 11-13 (Marketingtitel "Das Haus am Weißen See") liegt direkt mit unverbaubarem Blick am Weißen See. Da Anlage wurde in diversen Architekturforen thematisiert und unterscheidet sich in ihrer Qualität signifikant von den gegenüberliegenden Gebäuden auf der anderen Straßenseite. Hier müsste also ein deutlicher qualitativer Unterschied gemacht werden. Die Naubauwohnanlage gehört mindestens in die mittlere, wenn nicht gar in die zweithöchste Kategorie."
Bewertung

Gebäudezustand und Straßenbild:


Top

Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


Haltestelle mit guter Anbindung in max. 10 Gehminuten vom Quartier

Versorgungsnähe / Laden, Bäcker oder Schule im Umkreis:


Zwei bis drei Geschäfte oder Schulen im 1-km-Umkreis

Soziales Umfeld (Leerstand, Kriminalität):


Gut

Grünflächen in der näheren Umgebung:


Sehr viel Grün

Lärm:


Leise

Geruchsemissionen:


Eigentlich nie

erstellt am 29.03.2015

Beitrag
"Ein Test aus Berlin"
Bewertung

Gebäudezustand und Straßenbild:


Schlecht

Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


Keine Haltestelle in der Umgebung

Versorgungsnähe / Laden, Bäcker oder Schule im Umkreis:


Keine Geschäfte bzw. Schulen im näheren Umkreis

Soziales Umfeld (Leerstand, Kriminalität):




Grünflächen in der näheren Umgebung:




Lärm:




Geruchsemissionen:




erstellt am 04.03.2015

Wiedervereinigt - Die besten Wohnlagen in Berlin

Weil der Berliner ein Kiezbewohner ist, fehlt ihm mitunter der Überblick über seine Stadt. Wer aber dieser Tage Berlin durchstreift, Pankow besucht und Moabit und Mitte und die City West, wer die Puzzleteile zusammenfügt – der bemerkt, dass Berlin gerade in eine neue Phase eintritt.

In den 1990er-Jahren erhielt Berlin die Infrastruktur, um die neue Funktion als Regierungssitz zu erfüllen. Es entstanden Ministerien, Büros, Botschaften, Niederlassungen – Projekte der öffentlichen Hand, von Unternehmen und Verbänden.

Jetzt verschwinden die letzten Bombenlücken aus dem Stadtbild, und was jahrzehntelang die Mauer trennte, wird wieder verbunden. Die Häuserreihen schließen sich. Rund um die BND-Zentrale in der Chausseestraße nehmen neue Straßenzüge Gestalt an, die das Brunnenviertel, Mitte und den Wedding wieder miteinander verknüpfen. Südlich des historischen Stadtkerns, wo Mitte und Kreuzberg aufeinanderstoßen, entsteht ein völlig neues Quartier. Auch am Gleisdreieckpark zwischen Kreuzberg und Schöneberg wachsen überall Häuserblocks in die Höhe. Auf dem wüsten Areal nördlich des Hauptbahnhofs wird die sogenannte Europacity geplant, die das Regierungsviertel mit dem Wedding und Moabit verbindet. So bilden sich Bezüge, wie sie zuletzt vor dem Krieg bestanden. Die Stadt schlägt Brücken zwischen jahrzehntelang zerrissenen Räumen und wächst zusammen.

Der Bestand ist so teuer geworden, „dass sich der Neubau wieder lohnt“, sagt Christian von Gottberg, Geschäftsführer bei Engel & Völkers. Das sorgt für Aufbruchstimmung. „20 Jahre lang haben wir nur gewartet“, sagt Gunnar Ring, Geschäftsführer des Büros Zoomarchitekten, „jetzt holen wir alles nach.“ Die Nachfrage wächst, bestätigt Helen Lindner, Marktforscherin bei Ziegert Immobilien: „Heute geht der Trend zum Neubau.“

Weil Berlin weiterhin im Trend liegt. 2014 ist die Stadt um 45.000 Einwohner gewachsen. Jeden Monat kommen Tausende dazu, daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.

Das Wohnungsangebot ist knapp, es gibt praktisch keinen Leerstand mehr. 6650 neue Wohnungen wurden 2013 fertig, nach dem Willen des Senats sollen es künftig mehr als 10.000 pro Jahr sein. Zu diesem Zweck hat die Stadt eine „Wohnungsbauleitstelle“ eingerichtet und einen „Neubaubeauftragten“ berufen. Ein Ausschuss sichtet, welche der 27.000 städtischen Grundstücke sich verwerten lassen. 53 zusätzliche Mitarbeiter in den Bezirksämtern sollen dafür sorgen, Baugenehmigungen schneller zu erteilen. Und Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau würden aufgestockt, sagt Dirk Böttcher von der Wohnungsbauleitstelle. Ihm geht es darum, dass neuer Wohnraum bezahlbar bleibt. Vor allem für Mieter.

„Berlin ist eine Mieterstadt, daher fühlt die Politik sich für Mieter besonders zuständig“, sagt Bernd Zimdars, Büroleiter für von Poll Immobilien. Investoren müssen sich auf verstärkten Milieuschutz einstellen. 21 Schutzgebiete hat Berlin derzeit. Sie liegen in Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Schöneberg und Mitte – also in den beliebtesten Bezirken. Luxusmodernisierungen sind dort genehmigungspflichtig. Elf weitere Schutzzonen könnten folgen.

Im März beschloss der Senat eine Umwandlungsverordnung: Wo Milieuschutz gilt, dürfen Mietshäuser nicht in Eigentumswohnungen zerlegt und verkauft werden. Es sei denn, die dort wohnenden Mieter selbst erhalten den Zuschlag.

Investoren müssen sich auf niedrigere Renditen einstellen. Denn auch die Mieten werden gedeckelt. Nachdem Bundestag und Bundesrat die Mietpreisbremse beschlossen haben, soll sie Berlin-weit vom 1. Juni an gelten. Das macht Neubauten attraktiver – denn für sie gilt die Mietpreisbremse nicht.

Lohnt sich angesichts solch politischer Aktivitäten der Einstieg für Kapitalanleger überhaupt noch? Ja, sagt Engel & Völkers-Geschäftsführer Sebastian Fischer. Mieten und Preise würden weiter steigen, prognostiziert er. Noch befinden sie sich auf recht niedrigem Niveau, sagt auch Makler David Borck: „Es ist noch Potenzial da.“ Aufwärtsgehen dürfte es vor allem in Charlottenburg, Wilmersdorf, Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg. Nach Einschätzungen des Analysehauses Bulwiengesa sind dort drei bis fünf Prozent Wertzuwachs pro Jahr drin.

Die Nachfrage in diesen zentralen Bezirken dürfte schon deshalb unvermindert hoch bleiben, weil sie auch für ausländische Investoren interessant sind. „Berlin befindet sich im Wandel zum internationalen Hotspot und liegt bei Käufern aus anderen Ländern absolut im Trend“, sagt sagt Von-Poll-Büroleiter Zimdars. „Die gehen nicht nach Karlshorst oder Köpenick“, sagt Guido Bode, Geschäftsführer des Berliner Projektentwicklers GBI Wohnungsbau.  Solche Investoren haben einen großen Anteil daran, dass sich das High-End-Segment in Berlin „nachhaltig etabliert“ hat, wie Engel & Völkers-Experte Fischer sagt. Mittlerweile bauen Stararchitekten wie Daniel Libeskind Wohnhäuser in der Stadt. „Das Gute daran ist, dass es erstmals Wettbewerb gibt – und eine Käufergruppe erschlossen wird, die vorher gar nicht in Berlin war“, sagt der Vermarkter Nikolaus Ziegert.

Außerhalb der beliebten Viertel jedoch scheint sich der Markt zu stabilisieren. „Die Preise haben ihren Zenit erreicht“, sagt GBI-Chef Bode. Wer Kapital anlegen will, sollte daher genau hinschauen, wo und was er kauft. „Berlin hat ein verhältnismäßig niedriges Mietenniveau“, sagt Zimdars. „Die Kaufpreise dagegen sind davongaloppiert.“

Inzwischen seien sogar Plattenbauten in Hellersdorf und Marzahn „sehr gefragt“ – bei Käufern wie bei Mietern, sagt Helmut Roling, der bei Postbank Immobilien den Bereich Berlin verantwortet. Für Investoren rechne sich das: Der Quadratmeter sei mit 1300 Euro noch günstig, die Mieten gingen mit 5,50 Euro kalt in Ordnung, Bruttorenditen von vier bis fünf Prozent seien drin. Als rentable Anlageobjekte gelten in Berlin derzeit auch Studentenwohnungen. Am Bahnhof Gesundbrunnen etwa entsteht gerade ein Block mit mehr als 400 möblierten Mini-Apartments von je rund 20 Quadratmetern mit Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräumen, die für 370 Euro kalt vermietet werden. Weniger als 100.000 Euro kostet solch eine Studentenbude.

capital.de, 23.04.2015
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