Das ist der Gipfel - Die besten Wohnlagen in Köln

Same procedure as every year: Eine hohe Nachfrage bei knappem Angebot trieb die Preise für Häuser und Wohnungen in der Domstadt auch 2012 in die Höhe. Während im Luxussegment die Obergrenze jetzt erreicht scheint, legen mittlere Wohnlagen noch zu. Die Nachfrage hoch, die Zinsen niedrig und Kaufpreise, die weiter steigen: Für Immobilienmakler wie Ingo Craemer ein ideales Umfeld – könnte man meinen. Doch die Begeisterung des Spezialisten beim ...
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Durchschnittspreise Top Wohnlage Gute Wohnlage Mittlere Wohnlage Einfache Wohnlage
Einfamilienhäuser (€) Altbau
600.000 - 3.500.000
400.000 - 1.000.000
240.000 - 600.000
120.000 - 350.000
Neubau
700.000 - 3.500.000
450.000 - 1.200.000
280.000 - 650.000
180.000 - 350.000
Eigentumswohnungen
pro qm (€)
Altbau
3000 - 7000
1800 - 3500
1300 - 3000
800 - 1800
Neubau
3200 - 7500
2300 - 3800
1800 - 3200
1000 - 2200
Miete pro qm (€) Altbau
9,00 - 20,00
8,00 - 17,00
7,00 - 15,00
5,50 - 8,50
Neubau
12,00 - 21,00
9,00 - 19,00
7,50 - 16,00
5,00 - 9,50
Durchschnittliche Preis- und Mietspannen in Euro für Eigenheime sowie Wohnungen, die bei Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße typisch für die jeweilige Lagekategorie sind. Als Neubau gelten Objekte, die nicht älter als fünf Jahre sind oder die gerade errichtet werden. Bei Immobilien, die dem Standard nicht entsprechen, können Preise und Mieten von den genannten Werten abweichen. Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2013 (*k.A: kein ausreichendes Angebot)
Das ist der Gipfel - Die besten Wohnlagen in Köln

Same procedure as every year: Eine hohe Nachfrage bei knappem Angebot trieb die Preise für Häuser und Wohnungen in der Domstadt auch 2012 in die Höhe. Während im Luxussegment die Obergrenze jetzt erreicht scheint, legen mittlere Wohnlagen noch zu.

Die Nachfrage hoch, die Zinsen niedrig und Kaufpreise, die weiter steigen: Für Immobilienmakler wie Ingo Craemer ein ideales Umfeld – könnte man meinen. Doch die Begeisterung des Spezialisten beim Wohnimmobilienvermittler Planet­home in Köln hält sich in Grenzen: „Es gibt in der Stadt einen extremen Engpass auf der Angebotsseite, an etwas Vergleichbares kann ich mich nicht erinnern.“ Vor Kundenanfragen kann sich Craemer zwar kaum retten, doch das nützt ihm wenig: „Die wenigsten Eigentümer wollen verkaufen. Aus Angst vor Inflation und weil es keine lukrative ­Anlagealternative gibt.“ Zudem verzichten viele private Verkäufer auf die Hilfe eines professionellen Vermittlers. Wer nach langer Suche endlich zum Zuge komme, gehe daher nicht selten ans Limit, weil Baugeld nach wie vor günstig sei, beobachtet Craemer: „Eine 80 Qua­dratmeter große Eigentumswohnung in akzeptabler Lage und ohne größeren Renovierungsstau für unter 200.000 Euro zu bekommen ist im Moment praktisch unmöglich.“

Hohe Nachfrage und geringes Angebot haben in Köln im vergangenen Jahr die Preise noch einmal steigen lassen. Um maximal 13 Prozent legten die Preise für Neubauobjekte zwischen Januar 2012 und Januar 2013 zu, Gebrauchtimmo­bilien verteuerten sich in der Spitze um bis zu neun Prozent, so eine Analyse von Immobilienscout24. Ein Blick auf die Details zeigt allerdings: Der Preisanstieg betraf vor allem Häuser und Wohnungen in mittlerer Wohnlage. Dies jedenfalls ist das Ergebnis des aktuellen Marktberichts der Kölner Immobilienbörse (KIB). „Ein frei stehendes, neues Eigenheim kostet in Bickendorf oder Porz heute durchschnittlich knapp 360.000 Euro, bei unserem letzten Bericht 2011 lag der Preis noch bei 275.000 Euro“, sagt KIB-Sprecher Roland Kampmeyer. Fast ein Viertel mehr ist in solchen Lagen für Doppel- und Reihenhäuser aus dem Bestand fällig.

Gemessen daran stiegen die Preise in guten Lagen moderater: In ...
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capital.de, 18.04.2013
Stadtteil-Vergleich: Die besten Wohnlagen
Kaufpreise:Einfamilienhaus
Altbau
Einfamilienhaus
Neubau
ETW Altbau
(pro qm)
ETW Neubau
(pro qm)
Rheinauhafenk.A.* k.A.* 4500 - 70005000 - 7500
Lindenthal450.000 - 3.200.000720.000 - 3.500.0002800 - 48003000 - 6900
Marienburg800.000 - 3.500.000600.000 - 3.500.0002400 - 40003000 - 6000
Belgisches Viertel/Friesenviertelk.A.* k.A.* 2500 - 44003000 - 5000
Braunsfeld450.000 - 2.500.000k.A.* 2500 - 43003000 - 4500
Hahnwald470.000 - 2.500.000k.A.* k.A.* k.A.* 
Rodenkirchen350.000 - 2.000.000400.000 - 1.200.0001800 - 40002500 - 4800
Junkersdorf280.000 - 1.800.000450.000 - 1.200.0002000 - 38002800 - 4100
Sülz480.000 - 1.500.000k.A.* 2200 - 38003000 - 4700
Bayenthal300.000 - 1.200.000k.A.* 2000 - 41002900 - 4800
Südstadtk.A.* k.A.* 2000 - 38003000 - 4600
Severinsviertelk.A.* k.A.* 1600 - 37002900 - 4000
Agnesviertelk.A.* k.A.* 2500 - 4000k.A.* 
Ehrenfeld/Neuehrenfeldk.A.* k.A.* 1800 - 35002800 - 3500
Kunibertsviertelk.A.* k.A.* 1800 - 32002800 - 4000
Nippes340.000 - 600.000400.000 - 650.0001500 - 34002500 - 3800
Mülheim200.000 - 450.000k.A.* 1300 - 2800k.A.* 
Mietpreise:Haus oder Wohnung
Altbau (pro qm)
Haus oder Wohnung
Neubau (pro qm)
Capital-Urteil**
Rheinauhafen9,50 - 20,0012,00 - 21,00
Lindenthal8,50 - 18,0010,00 - 19,00
Marienburg8,00 - 14,009,50 - 16,00
Belgisches Viertel/Friesenviertel9,50 - 19,0012,00 - 18,00
Braunsfeld8,50 - 16,009,50 - 17,00
Hahnwald10,00 - 14,00k.A.* 
Rodenkirchen7,50 - 12,508,50 - 16,00
Junkersdorf7,00 - 14,009,00 - 14,00
Sülz8,50 - 15,009,00 - 14,00
Bayenthal8,00 - 14,009,00 - 16,00
Südstadt8,50 - 17,009,50 - 18,00
Severinsviertel8,00 - 15,009,50 - 18,00
Agnesviertel8,50 - 16,009,50 - 14,00
Ehrenfeld/Neuehrenfeld8,00 - 14,508,50 - 17,00
Kunibertsviertel8,00 - 12,009,00 - 15,00
Nippes7,50 - 13,508,00 - 12,50
Mülheim6,50 - 13,008,00 - 15,00
Durchschnittspreise in Euro für typische Objekte; Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2013
Preisprognose für 12 Monate: = mehr als +5%, = +2 bis +5%, = +2 bis -2%, = -2 bis -5%, = mehr als -5%.
(*kein ausreichendes Angebot; **Capital-Urteil: Ein Haus steht für "Finger weg",fünf Häuser stehen für ein "sehr attraktives Investment")
4
Capital-Urteil**
Die Lage in Köln entspricht nicht der in anderen deutschen Großstädten. In München etwa liegt die Kaufkraft der Einwohner 37 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In Köln beträgt das Plus gerade einmal zehn Prozent. Auch die Beschäftigtenquote ist in Köln niedriger. Das hinterlässt Spuren auf dem Wohnungsmarkt: Die Preise im Premiumsegment scheinen den Zenit vorerst überschritten zu haben. Luft nach oben besteht noch in mittleren Lagen – doch auch hier haben die Preise den höchsten Anstieg nach Ansicht vieler Beobachter hinter sich. Für Käufer heißt das: Standort und Objekt genau prüfen und die Investition langfristig absichern. Dank niedriger Hypothekenzinsen und reger Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt ist das gut möglich.
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Sehr ruhige Seitenstraße, die nur für Anlieger befahrbar ist. Aachener Straße und Stadtwaldgürtel sind hier aufgrund der vorliegenden Wohnhäuser kaum zu hören. Sehr schnelle Erreichbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel (Linien 1, 7 und 13) und gute Parkmöglichkeiten. Recht nahe Einkaufsmöglichkeiten in der Dürener und Aachener Straße. Insgesamt bietet die Ecke eine tolle Lebensqualität in zentraler Lage, die ich in Köln so selten erlebt habe.

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