Warten auf die neue Mitte - Die besten Wohnlagen in Pinneberg

Eine halbe Stunde Fahrtzeit per S-Bahn in die Hamburger Innenstadt – die Kreisstadt Pinneberg eignet sich gut als Wohnsitz für Pendler, die eine Kleinstadt der Metropole vorziehen.
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Durchschnittspreise Top Wohnlage Gute Wohnlage Mittlere Wohnlage Einfache Wohnlage
Einfamilienhäuser (€) Altbau
350.000 - 550.000
270.000 - 390.000
200.000 - 280.000
140.000 - 210.000
Neubau
490.000 - 650.000
320.000 - 490.000
270.000 - 320.000
k.A.*
Eigentumswohnungen
pro qm (€)
Altbau
1800 - 2300
1500 - 1800
1100 - 1500
650 - 1100
Neubau
2100 - 3200
1600 - 2500
1200 - 1600
850 - 1200
Miete pro qm (€) Altbau
8,00 - 11,00
7,00 - 8,00
6,00 - 7,50
5,50 - 6,00
Neubau
9,00 - 13,00
8,00 - 9,00
7,00 - 8,00
5,50 - 7,00
Durchschnittliche Preis- und Mietspannen in Euro für Eigenheime sowie Wohnungen, die bei Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße typisch für die jeweilige Lagekategorie sind. Als Neubau gelten Objekte, die nicht älter als fünf Jahre sind oder die gerade errichtet werden. Bei Immobilien, die dem Standard nicht entsprechen, können Preise und Mieten von den genannten Werten abweichen. Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2012 (*k.A: kein ausreichendes Angebot)
Warten auf die neue Mitte - Die besten Wohnlagen in Pinneberg

Eine halbe Stunde Fahrtzeit per S-Bahn in die Hamburger Innenstadt – die Kreisstadt Pinneberg eignet sich gut als Wohnsitz für Pendler, die eine Kleinstadt der Metropole vorziehen.

Nicht jeder, der sich für eine Immo­bile nordwestlich der Hansestadt interessiert, will selbst hier wohnen. „Wir freuen uns sehr, dass seit etwa zwei Jahren auch wieder die Kapitalanleger unterwegs sind“, sagt Thomas Stansler von LBS Immobilien. Und die interessieren sich nicht nur für Wohnungen, sondern auch für Häuser. Trotz gestiegener Kaufpreise könnten Anleger mit Renditen von sechs bis acht Prozent rechnen.

Pinnebergs Attraktivität wird weiter steigen, wenn die neue Mitte fertig gestellt ist. Das als Kreishaus-Areal bekannte, 2800 Quadratmeter große Gelände zwischen Drosteipark und Bahnhofstraße wurde im Februar an zwei Investoren verkauft, die dort 181 neue Wohnungen bauen wollen.

Schnäppchen ergattert man in Pinneberg kaum noch. Die Kaufpreise für Häuser sind 2011 je nach Lage um sieben bis acht Prozent, für Wohnungen sogar um bis zu 15 Prozent gestiegen. Auch die Mietpreise liegen etwa zehn Prozent höher als im Vorjahr. Preise von mehr als 500.000 Euro für Einfamilienhäuser im Bestand werden vor allem im Villenviertel Quellental gezahlt, gefolgt von dem ebenfalls beliebten Stadtteil Egger­stedt und einigen Lagen im Zentrum. Neu errichtete Objekte sind auch hier teurer – und selten.

Neubaugebiete gibt es kaum, meist werden Baulücken geschlossen. Anders sieht es in den Nachbarorten Rellingen und Halstenbek aus. Thomas Stansler sieht beide als Boomstädte der Zukunft: Rellingen lockt mit Toplagen, allerdings ohne Bahnanschluss. Halstenbek punktet mit der Lage unmittelbar vor den Toren Hamburgs und einer S-Bahn-Anbindung im Zehn-Minuten-Takt.

capital.de, 10.05.2012
4
Capital-Urteil**
Weil die Preise in der Hansestadt ungeahnte Höhen erklimmen, zieht es Immobilieninteressenten immer weiter vor die Tore der Hansestadt. Vor allem bezahl­barer Wohnraum für Familien ist gefragt. Auch im Umland klettern nun die Preise, denn Neubauprojekte fehlen. Allerdings muss man differenzieren: Die Sahnestücke werden teurer, marode und schlecht gepflegte Häuser billiger. Insgesamt erwarten die Makler, dass die Preise für Häuser und Wohnungen im Bestand in den kommenden zwölf Monaten stabil bleiben. Wertsteigerungen sind für einige extrem gefragte Standorte wie Pinneberg oder Teile von Norderstedt zu erwarten. Aber auch mittlere Lagen haben Aufstiegspotenzial, wie zum Beispiel Hagen in Ahrensburg.